Das Leitbild des Marie-Christian-Heime e.V.

Kompetenz seit 1908

Seit 1908 bieten die Marie-Christian-Heime fachliche Hilfen für Menschen in unterschiedlichen Problemlagen. Ausgehend von der Unterstützung für ausgegrenzte Frauen hat sich das Spektrum der Angebote über Jahrzehnte hinweg erweitert und differenziert.

Den Mitarbeitenden ist das Wissen um die Entstehung und Entwicklung der Einrichtung stets eine Verpflichtung und eine hohe Motivation in der täglichen Arbeit. Dabei vollzieht sich Diakonie in Wort und Tat als Dienst am Nächsten unter Berücksichtigung christlich und gesellschaftlich geprägter Werte.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen unsere Klientinnen und Klienten. Unabhängig von Herkunft und Religion betreut der Marie-Christian-Heime e.V. Menschen mit unterschiedlichen Hilfebedarfen. Gegenseitige Wertschätzung ist uns wichtig. Wir orientieren uns am christlichen Menschenbild und sehen jede Person als einzigartig, unersetzlich, unverfügbar und in ihrer Verschiedenheit von gleichem Wert und von Gott geliebt und gewollt. Unabhängig von Fähigkeiten und Leistung oder Krankheit und Behinderung ist die Würde jedes Menschen unantastbar.

Unsere Ziele

Ziele unserer Arbeit sind die Erhaltung und Förderung der sozialen Kompetenz, der Gesundheit und der lebenspraktischen Fähigkeiten unserer Klientinnen und Klienten. Dabei soll ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine selbst bestimmte Lebensbewältigung ermöglicht werden. Wir bieten für unsere Klientinnen und Klienten ein Dienstleistungssystem, das geeignet und notwendig ist und sich an den individuellen Ressourcen orientiert. Im Hinblick auf größtmögliche Teilhabe und Autonomie werden die Klientinnen und Klienten  durch verschiedene Mitwirkungsmöglichkeiten an der Gestaltung der Hilfemaßnahmen beteiligt.

Wir gehen auf die immer komplexer werdenden Krankheitsbilder und die Veränderung der Klientel flexibel ein und berücksichtigen die aktuellen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Veränderungen. Dabei treten wir für die Gleichberechtigung und die Akzeptanz von Menschen mit Behinderungen ein.

Marktwirtschaftlichen Zusammenhänge

Auch und gerade als ein Unternehmen im diakonischen Arbeitsfeld bewegen wir uns in marktwirtschaftlichen Zusammenhängen. Aus diesem Grund lassen wir uns auch von wirtschaftlichen Grundsätzen leiten. Wir setzen die uns für unsere Tätigkeiten zur Verfügung gestellten Mittel zum größtmöglichen Nutzen für unsere Klientinnen und Klienten ein. Das Miteinander von diakonischem und betriebswirtschaftlichem Handeln hilft, unser Tun als Dienstleistung für die bei uns Assistenz findenden Menschen wahrzunehmen und zu gestalten.

Lernende Organisation

Mitglieder, Leitung und Mitarbeitende verstehen die Gesamteinrichtung als lernende Organisation mit dem Ziel eines sich ständig weiterentwickelnden Hilfeangebots. Zur Erfüllung dieses Anspruchs legen wir Wert auf den kontinuierlichen Ausbau der persönlichen und fachlichen Qualifizierung unserer Mitarbeitenden. Diese werden durch einen kooperativen Leitungsstil in die Verantwortung mit einbezogen. Zum Aufbau und Erhalt eines positiven Klimas innerhalb der Einrichtung werden verschiedene Möglichkeiten der Mitwirkung und Beteiligung genutzt. Im Konfliktfall gehen wir sachlich miteinander um und betrachten Kritik als Möglichkeit zur Weiterentwicklung.

Kommunikation

Kommunikation stellt für uns das grundlegende Arbeitsmittel im pädagogischen Geschehen dar. Dabei nutzen wir vielfältige Kommunikationswege, um durch Vernetzung und Austausch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Einrichtung sowie mit externen Kooperationspartnern aufzubauen. Durch die Weitergabe aller relevanten Informationen werden Transparenz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen im Umgang miteinander geschaffen und erhalten.