Grundannahmen

  • Jedes Verhalten der Patient(inn)en macht im subjektiven Kontext Sinn. Sie versuchen, das Beste aus ihren gegenwärtig verheerenden Situationen zu machen. Es liegt daher in der Aufgabe des Therapeuten, die jeweiligen Auslöser, Schemata und Konsequenzen herauszuarbeiten.
  • Borderline-Patient(inn)en wollen sich verbessern.
  • Borderline-Patien(inn)en müssen sich stärker anstrengen, härter arbeiten und stärker motiviert sein, um sich zu verändern, dies ist ungerecht.
  • Borderline-Patient(inn)en haben ihre Probleme in der Regel nicht alle selbst verursacht, sie müssen sie aber selber lösen.
  • Das Leben suizidaler Borderline-Patient(inn)en ist so, wie es gegenwärtig gelebt wird, in der Regel unerträglich.
  • Borderline-Patient(inn)en müssen in fast allen relevanten Dimensionen neues Verhalten erlernen.
  • Patient(inn)en können in der DBT nicht versagen.
  • Therapeuten, die mit Borderline-Patien(inn)en arbeiten, brauchen Unterstützung.