
Alle Menschen haben ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie und wo sie wohnen möchten, auch Menschen mit Behinderungen: eine WG gründen, mit Freund/in oder Partner/in zusammenziehen, citynah oder lieber etwas außerhalb wohnen.
An der Spitze der Wünsche steht dabei die selbst eingerichtete Wohnung – falls notwendig barrierefrei und mit der notwendigen Assistenz.
"Ich möchte weder ewig bei meinen Eltern leben noch in eine typische Wohnstätte ziehen. Aber was gibt's eigentlich für andere Möglichkeiten?"
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Auf diese und viele andere Fragen suchen wir mit der Wohnschule Antworten.
Gemeinsam mit anderen über den Auszug von zu Hause reden zu können und für sich die geeignete Wohnform zu finden – das bietet die Kieler Wohnschule.
Ziele der Kieler Wohnschule

Das Wichtigste an der Kieler Wohnschule ist, dass sich junge Menschen mit einer Behinderung gemeinsam in einer Gruppe „Gleichgesinnter“ mit dem Thema "Wie will ich zukünftig wohnen?" beschäftigen können.
Am Ende soll jeder Teilnehmer eine Vorstellung haben, wie er zukünftig wohnen möchte und wann er eventuelle Veränderungsprozesse mit welcher Unterstützung umsetzen möchte.
Er soll Klarheit haben, welche konkrete Assistenz er aufgrund seiner Behinderung benötigt, um selbstbestimmt wie andere auch in seinem bevorzugten Wohnmodell leben zu können.
"Demnächst ausziehen! Ein Klingelschild mit meinem Namen drauf - das wär's!"
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Inhalte der Kieler Wohnschule
Sechs junge Menschen mit einer Behinderung, die überwiegend zwischen 18-27 Jahre alt sind und noch zu Hause leben, treffen sich für ein halbes Jahr einmal wöchentlich und beschäftigen sich gemeinsam in der Gruppe mit unterschiedlichsten Fragen zum Thema „Wohnen“. Unterstützt werden sie von einer pädagogischen Fachkraft sowie einer Assistentin.
Wenn jemand noch mehr Fragen hat, die persönlich wichtig sind, können diese in Einzelgesprächen mit den Mitarbeiterinnen geklärt werden.
Finanzierung der Kieler Wohnschule
Die Wohnschule ist ein Angebot im Rahmen der Eingliederungshilfe. Die Kostenübernahme erfolgt i.d.R. durch das Amt für Familie und Soziales der Landeshauptstadt Kiel.
Bitte sprechen Sie uns diesbezüglich an, wir unterstützen Sie bei Bedarf.
Kooperation
Die Kieler Wohnschule ist eine Kooperation der Marie-Christian-Heime e.V. mit der Werk- und Betreuungsstätte für Körperbehinderte gGmbH.

Konkrete Fragen, um die es in der "Kieler Wohnschule" geht:
- Wie möchte ich zukünftig wohnen?
- Welche Ängste habe ich, wenn ich an einen Auszug denke?
- Wie werden meine Eltern reagieren? Was muss ich können, um alleine zu wohnen?
- Welche verschiedenen Wohnformen/ Assistenzmöglichkeiten gibt es in Kiel?
- Woher bekomme ich bei Bedarf die nötige Unterstützung?
- Wie wird meine Assistenz bezahlt?
- Wie komme ich in Kontakt zu meinen Nachbarn?
- und viele weitere Fragen …
Faltblatt
Leistungsumfang der Kieler Wohnschule
- Gruppengröße: 6 Teilnehmer
- Gesamtdauer: ½ Jahr
- Dauer der einzelnen Treffen: einmal wöchentlich je ca. 3 Std.
- Uneingeschränkt barrierefreie Räumlichkeiten in Citynähe für die Kursangebote
- Neben den Gruppenangeboten stehen jedem Kursteilnehmer ein Kontingent von jeweils 10 Stunden für individuelle Fragen zur Verfügung
- Erarbeitung einer individuellen Zukunftsplanung für den Bereich „Wohnen“
Ansprechpartner Wohnschule
Heiko Meyer-Stute, MBA, Dipl.-Päd.
Bereichsleitung
Telefon: (0431) 78 01-141
Mobil:
Kontaktadresse
Marie-Christian-Heime
Rönner Weg 75
24146 Kiel



